Halligparadies

Sonne, Wind und Meer ... Faszination Halligwelt, Naturpark Wattenmeer ... Wildgänse, Wasser-, Wat- und Zugvögel ... ein Leben zu Grootmoderstieden und heute ... mit dem Austernfischer Karlchen, Nordmeertrollen, Seeteufelchen, Ekkenekkepenn ...

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22. Juni 2008
Ein Tag wie jeder andere - jedenfalls oberflächlich gesehen …
Auch wenn die Sonne nun schon seit Wochen lacht, die Quecksilbersäule der Temperaturanzeige mal etwas höher, mal etwas weniger hoch steigt, der Wind einmal angenehm und erfrischend, ein andermal recht heftig um die Ecken pfeift, die Nordsee mal mit gutem Gewissen zum Bad in den ruhigen Fluten einlädt, dann wieder mit hohen Wellen zur Vorsicht mahnt, so hat sich doch innerhalb kürzester Zeit etliches verändert. Nicht nur, dass das Gras rund um Karlchens Nest zum Schutz der darin liegenden drei Eier trotz absoluten Regenmangels unbe-irrbar weiter, unbeirrbar hoch gewachsen ist und damit den Einblick auf das sich anbahnende Ereignis fast un-möglich machte, nein, vieles hat sich getan. Überall, wo wir auch hinschauen, überall entdecken wir keimendes und junges Leben. Bei Karlchen un sin Fru hat sich vor wenigen Tagen der Nachwuchs durch die Eischale ge-kämpft, hat nach wenigen Stunden schon, kaum dass die Kleinen trocken waren, das Nest verlassen. Drei kleine Nestflüchter, die noch viel Schutz bedürfen, die ihre Eltern vor manch große, fast unlösbare Aufgabe stellen, sie Tag und Nacht unentwegt beschäftigen, manchmal fast zur Verzweiflung treiben – weil, ja weil vier Augen gar nicht so schnell gucken können, wie die Kleinen entwischen und damit großen Gefahren ausgesetzt sind. Dabei lebt unsere Familie Austernfischer noch sehr geschützt, ihr Domizil am Warfthang grenzt unmittelbar an den Rand eines breiten, undurchdringbaren Rietstreifens. Und dort hinein, in dieses Dickicht, da flüchtet der Nach-wuchs sowie die Eltern Gefahr sehen, mit entsprechenden, dringlichen Pfeiftönen Gefahr signalisieren. Drei kleine Nestflüchter sind‘s, die nun von Mama und Papa nicht nur versorgt sondern auch aufs Leben vorbereitet werden - genau so wie der Nachwuchs bei Familie Rödbeen, die Kleinen von Familie Wiebe, der Nachwuchs von Familie Säbelschnäbler oder die große Schar der Brandgänse, Eiderenten und all der Anderen, die annähernd oder um die vier Wochen lang Tag für Tag auf einem mehr oder weniger gut ausgebauten Nest gesessen, die Eier gegen stets vorhandene, immer mehr werdende Nesträuber verteidigt, alle vermeidlichen Feinde mit sehr variations-reichem Schauspiel bekämpft und vertrieben haben.
Kiek, da vorne auf dem Priel führen gerade die Eiderentendamen ihre Jungen aus. Ein großer Familienverbund ist’s inzwischen geworden, mehrere Eiderentenmütter haben sich in ihrer Not zusammen getan, werden unter-stützt von einigen Eiderententanten, die – aus welchen Gründen auch immer – das langwierige und die Mobilität so ein-schränkende Brutgeschäft nicht auf sich genommen haben. Gemeinsam versuchen sie nun, sozusagen mit ge-ballter Kraft, die Entenküken vor den - überwiegend in Form von gierigen Möwen - ständig lauernden Gefahren zu schützen. Hier auf dem Priel lässt sich das auch noch etwas besser realisieren als draußen auf der See, da tauchen die Kleinen viel schneller in den Wellen unter, werden von den Wellenbergen verdeckt, fast schon ver-schluckt … Wie gut, dass es Tanten gibt, die Babysitter-Dienste erbringen, sich in Familienaufgaben einfügen, in Jungenaufzucht einbringen – wenn schon die Herren der Schöpfung völlig unbeteiligt tun, sich aus allen diesbe-züglichen Aufgaben heraus halten. Für sie ist nach dem Vergnügen vor dem Vergnügen, sie machen sich gleich aus dem Staub, nach dem sie die Weibchen erst beeindruckt, dann verführt haben, sind völlig uninteressiert, was aus dem Nachwuchs wird. Da lob‘ ich mir doch Karlchen, Herrn Rödbeen, Herrn Wiebe und auch Herrn Schnabb – sie alle stehen ihrem Frauchen bei, beteiligen sich an der Arbeit, palavern nicht nur rum, um sich dann, wenn’s ernst wird, zu verdrücken. Ja, sie alle sind eingebunden in Pflichten, übernehmen ihre Aufgabe mit viel Verantwortungsgefühl, helfen bei der Arbeit, bieten Schutz für Frauchen und Junge – auch wenn sie man-chesmal ein wenig neidvoll auf die Junggesellen schielen, die so planlos in den Tag leben, es sich gut gehen lassen und sich allen Verantwortungen entziehen können.
Ob die vier, die Karlchen noch vor kurzem gemeinsam mit wenigen, unmittelbar vor ihrem Abflug stehenden Ringelgänsen auf der Warftwiese gesehen hat, noch immer so laut und übermütig, mit viel Elan und Spektakel ihre „Gruppentänze“ aufführen, noch immer ungebunden, ohne Partner sind, frei und unbeschwert in den Tag leben? Tja, eine schöne Zeit … 
 
 
Aber nein, Karlchen will sich nicht beschweren, keineswegs! Er weiß, dass er das beste Frauchen der Welt hat - seit Jahren nunmehr schon. Er weiß, wie klug sein Karolinchen ist, obendrein so attraktiv. Noch immer wird sie von vielen seiner Gefährten begehrt und umworben. Aber Karolinchen ist ihm treu, so wie selbstverständlich auch er ihr treu ist. Ihr gemeinsamer nun schon Jahre zurück liegender Treue-schwur wird jedes Jahr erneuert, wird ihr ganzes langes Austernfischerleben – und das kann einiges mehr als 30 Jahre sein – halten, das steht außer Frage. Außerdem kann Karlchen ja auch sehr stolz auf sein Karolinchen sein, schließlich verdankt er ihr den intelligentesten und cleversten Nachwuchs weit und breit.
Und noch etwas ist in den letzten Tagen passiert. Ob’s am stürmischen Wetter, an der aufgewühlten See lag, ob andere Ursachen verantwortlich zeichnen – wer kann’s sagen? Jedenfalls plötzlich waren sie da, erst ein, dann zwei, dann …
In unserer Badebucht, keine fünfzig Meter vom Haus entfernt, da lag es plötzlich, das Häufchen Elend. Zur Zeit des Niedrigwassers, auf dem wasserfreien Watt, unweit der Lahnung. Da machte es laut und unmissverständlich auf sich aufmerksam, robbte mal Richtung Spülsaum, robbte mal Richtung Sommerdeich – stets bemüht, menschlichen Stimmen oder menschlichen Füßen zu folgen, sei‘s dass diese Wattwanderern oder Gästen gehör-ten, die von dem kleinen, ab und an mehr bellenden als heulenden Wesen angezogen wurden. Unglaublich be-hende war es, das kleine Kerlchen, unglaublich neugierig, agil und beweglich – eigentlich so gar kein Häufchen Elend! Auch schien es überhaupt keine Angst zu haben, keinerlei Hemmung oder auch nur eine Spur natürliche Scheu vor dem für ihn großen, unbekannten Wesen Mensch. Nein, ganz im Gegenteil, voller Vertrauen wandte es sich an das Wesen Mensch, bettelte ihn mit großen runden, lustigen Knopfaugen an. Fast sah es aus, als ob das eine Aufforderung zum Spiel sei, so gar keine Angst sprach aus diesen Augen. Doch bei näherer Beobach-tung wurde schnell klar, dass das kein Spiel war sondern das kleine Kerlchen doch um Hilfe bettelte – und das gleich in zweifacher Hinsicht. Es erhoffte sich zum einen was zum fressen zu bekommen und zum anderen Hilfe, seine Mama wieder zu finden.
 
 
Oh weh! Wie und wo ist das nur passiert, wie konnte es nur geschehen, dass das Seehundjunge von der Mutter, die Seehundmutter von ihrem Jungen getrennt wurde?! Verlassen? Nein, verlassen wurde der kleine Kerl ganz sicher nicht, das tut eine Seehundmama nicht! Also muss doch das vom Sturm aufgewühlte Wasser verant-wortlich sein, vielleicht gar ein Schiff oder der von diesem ausgelöste, ungestüme Wellenschlag, der die Ruhe einer Seehundkolonie störte, die Seehunde zum unkontrollierten Eintauchen ins Wasser animierte, dabei ein un-erfahrenes, noch recht orientierungsloses Jungtier abtrieb, seine Mutter nicht mehr fand. Und diese, nein, diese wird der kleine Kerl hier bei uns auch nicht wieder finden, die Mama können wir ihm nicht bringen. Damit schwin-det auch die Hoffnung auf die bisher gewohnte Mahlzeit, auf die Milch aus Mamas Zitzen. Nur eines konnten wir tun, wir konnten dafür sorgen, dass der kleine Heuler auf schnellstem Wege ans Festland und vom Fähranleger in die Aufzuchtstation kommt, dort umhegt, gepflegt und aufgezogen wird, bis er im Spätsommer – nun groß und kräftig genug, um auf eigenen Flossen zu stehen – wieder zurück in sein natürliches Umfeld, zurück zu seinen Artgenossen im Naturpark Wattenmeer kann. Dafür hat er ganz sicher gute Chancen, so groß und kräf-tig, so mutig, selbstbewusst und angstfrei wie der kleine Kerl sich hier schon zeigte!
Kaum wissen wir, dass der kleine Findling wohlbehalten in der Aufzuchtstation angekommen ist, schon „treibt“ sich wieder solch ein kleines Wesen in unserer Badebucht herum. Diesmal am frühen Nachmittag, zu Hochwas-serzeiten, da schwimmt er in der Badebucht, mitten unter den Badegästen, ruft – besser gesagt heult – nach seiner Mama. Nur: eine Seehundmutter, die ihr Junges sucht, die wird leider nicht gesichtet – auch nach etli-chen Stunden nicht. Längst ist das Wasser abgelaufen, längst hat das Niedrigwasser seinen Zenit überschritten, wendet sich bereits wieder hin zum auflaufen. Noch immer wartet der Kleine, hofft darauf, dass seine Mama sein Rufen hört, zu ihm eilt, ihn an ihre Brust und mit zurück in die Kolonie nimmt. Doch sein Warten ist vergeblich, sein Rufen ist schon ganz leise geworden. Müde ist er, fast schon hoffnungslos, seine eigentlich kugelrunden Kulleraugen bekommt er kaum noch auf, kann nur noch schmal blinzeln. Schließen möchte er seine Äuglein, von behüteten Zeiten träumen, da, als er nicht so alleine war, sich nicht so fürchten musste, sich gut versorgt und wohlig satt an die Mama kuscheln konnte ... Schon kuschelt er sich sehnsuchtsvoll in sein „Seegras-Bett“, in die mit angeschwemmten Seegras ausgepolsterten Steine der Lahnung. Armer kleiner, silbern schimmernder See-hund! Da liegst du nun so ganz alleine, getrennt von deiner Mama und der ganzen Sippe, keiner von ihnen wird dich hören, keiner von ihnen wird kommen und dich holen. Deine Träume werden unerfüllt bleiben, dein Hunger wird sich verstärken, Durst wird dich plagen. Wer sorgt nur für Dich?!
 
 
Auch du, du kleiner Seehund hast Engelchen! Wie jedes Lebewesen, ob Mensch ob Tier, zwei Engelchen, die dich behüten und beschützen, die immer für dich da sind und alles dafür tun, dich zu retten. Nicht von ungefähr bist du in unsere Badebucht getrieben (worden). Nun wachen wir bei dir, spenden dir Trost, soweit uns das möglich ist – und warten noch immer auf den Seehundjäger, der eigentlich genau das Gegenteil von einem Jäger ist, nämlich ein Heger und Pflerger. Er wird noch kommen, sich deiner annehmen, wir wissen es! Auch wenn der bereits fortgeschrittene Abend ein Samstagabend ist, eine große Geburtstagsfete seinen fröhlichen Lauf nimmt … Und er enttäuscht uns nicht, entzieht sich nicht seiner Aufgabe, er kommt gerade noch zur rechten Zeit, um bei genügend hellem Licht den kleinen Heuler aus seiner misslichen Lage auf der Steinlahnung zu befreien, dafür Sorge zu tragen, dass er am nächsten Tag in einem großen Korb ans Festland kommt, seinen unglücklichen „Kollegen“ in die Aufzuchtstation folgt … Viel Glück, du kleiner Kerl, mögen deine Engel dich weiterhin so gut beschützen!
 
Mitte Juni 2008 
de Tied de löppt ... schon sind wieder einige Wochen ins Land gegangen, einige wunderschöne Wochen auf der Hallig, ausgefüllt mit einerseits sehr, sehr viel (Garten-)Arbeit, andererseits aber auch sehr, sehr viel Freude am und übers Halligleben. An jedem Tag in unserem kleinen Paradies gibt's ein schönes Erlebnis, einen beein-druckenden Sonnenuntergang oder eine bezaubernde Begebenheit mit Karlchen, unserem Austernfischer, eine neue Überraschung von aufblühenden Pflanzen oder die Begegnung mit einem Seehund. 
Die zigtausend Ringelgänse sind - wohlgenährt und mit ausreichend Fettpolster versehen - längst "abgereist", haben sich auf den weiteren zwei- bis dreitausend Kilometer langen Flugweg ins sibirische Brutgebiet aufge-macht. Auch die vielen anderen Wat- und Zugvögel, die zu Millionen das Wattenmeer zum Zwischenstopp aus-erkoren hatten, sind längst am Ziel ihrer Träume angelangt, sind längst mit der ihnen obliegenden Aufgabe, nämlich dem Brutgeschäft, beschäftigt.
Ob es hier auf der Hallig nun still geworden ist? Nein, wo man auch hin schaut, auf den Fennen und an den Prielrändern, direkt am Deich und mitten auf der Hallig, überall sitzen sie, ducken sich in das Gras, "vergraben" sich im Halligflieder und im Halligwermut. Erst haben sie ein paar Muscheln zusammen gescharrt, vielleicht noch zuvor eine kleine Kuhle angelegt, dann ein paar Eier rein gelegt - und nun sitzt Karlchens Fru, das Karolinchen, (oder Fru Rödbeen oder Fru Wiebe oder Fru Wewer oder Fru ...) stundenlang ruhig auf einem Nest, das seiner Einfachheit wegen erst auf den zweiten Blick als Nest erkannt werden kann. Sie wärmt die Eier, schützt sie vor dem kühlen Wind, hofft darauf, dass nach annähernd vier Wochen sich was tut, dass sich dann neues, junges Leben sozusagen aus dem Ei pellt und sich unter ihrem Bauch bewegt. Die Eierschale durchtrennen und zer-brechen, das müssen die kleinen Piepmatze allerdings ganz alleine tun, nur selten kann's eine kleine Hilfestellung geben, schon früh müssen sie ihren Lebenswillen und ihre Lebensstärke zeigen.
Und auf noch etwas hofft Karolinchen, unser Austernfischerfrauchen. Sie hofft darauf, dass Karlchen (oder bei den anderen: Herr Rödbeen oder Herr Wiebe, Herr Wewer oder ...) immer in ihrer Nähe ist, sie beschützt, die auf eine Unachtsamkeit lauernden Möwen vertreibt, ihr ab und an mal einen kleinen Leckerbissen vorbei bringt, sie aber auch mal ablöst! Ja, das muss sein! Sie will und muss sich natürlich auch mal strecken und recken, muss mal die Flügel bewegen, ein paar Schritte laufen, ein bißchen fliegen, selbst nach richtiger Nahrung suchen, Wasser zu sich nehmen, das Gefieder säubern und putzen - ganz einfach ihre Toilette mit allem drum und dran machen, sich auf Fordermann bringen, um dann frisch gestärkt und wohlgemut ihr Karlchen wieder abzulösen. Oh, wie wartet er da schon wieder auf sie, sehnsüchtig, fast schon ungeduldig und zudem ein wenig wehleidig! Ein wenig? Nein, das ist schon ein bisschen mehr - eben so richtig wehleidig, wie das bei Männern halt so ist! Alle Glieder schmerzen ihm, dieses Stillsitzen, Obacht halten - und sonst nichts! Langweilig wird's mit der Zeit, ungewohnt obendrein - wie schafft das Karolinchen nur so klaglos?! Ihr muss doch ebenfalls alles weh tun! Aber nein, nichts lässt sie sich anmerken, kein Klagelaut kommt über ihren Schnabel, ganz im Gegenteil, stets ist sie gut aufgelegt, fröhlich und guter Dinge, von Mühsal oder Leidensdruck keine Spur, dabei sitzt sie doch eine viel längere Zeit auf dem Nest, versucht die Schwerstarbeit überwiegend selbst zu leisten, außerdem musste sie ja schon drei große Eier produzieren, unter sicher großem Geburtsschmerz ins Nest legen. Ach, welch starkes und tapferes Frauchen hat er nur! Stolz kann er da sein - wenn ihm nur nicht alles so weh täte ...
Und nun sind sie guter Hoffnung. Hoffen darauf, dass schon in den nächsten Tagen die Qual ein Ende nimmt, die Kleinen schlüpfen! Aber was dann beginnt, das wird für Karlchen ganz sicher noch sehr viel anstrengender! Bodyguard muss er sein, Verteidigungsstrategien entwickeln, die Kleinen vor vielen Gefahren, vor allem vor fress-gierigen Möwen schützen. Gleichzeitig ist er noch als Lehrmeister gefordert - oder kann das vielleicht sein Frauchen auch so viel besser als er?! Ist sie nicht vielleicht ein bisschen einfühlsamer, diplomatischer, nach-sichtig und doch gleichzeitig konsequent, sitzen die von ihr erteilten Lektionen bei den Jungen nicht gleich viel besser, während die von ihm erteilten Lektionen häufig wiederholt, immer und immer wieder neu erteilt werden müssen. Was macht er da nur falsch? Wo er doch so bemüht ist ...
Ja, unser Karlchen hat's nicht so leicht! Und das, obwohl wir ein traumhaftes Umfeld, ein traumhaftes Wetter haben. Seit Mitte April gab's - von einem 3-minütigem Minischauer abgesehen - keinen Regen, ausschließlich blauen Himmel und Sonnenschein, angenehme Wärme, anfangs sogar kaum Wind. Letzterer ist - sehr zum Leid-wesen meines Gartens - in den vergangenen 2 Wochen allerdings häufiger mal richtig stark aufgefrischt, hat allerdings - das muss man ihm zugute halten - die 23-25°C sehr angenehm und gut erträglich gemacht. Die vielen Unwetter, die über Old Germany zogen, sparten den äußersten Norden komplett aus, die tobten sich über-wiegend über dem südlichen und mittleren Teil aus - na ja, über den Alpen und im Mittmeerraum sah's in den letzten Wochen ja ebenfalls nicht sonderlich gut aus. Nur hier, in unserem kleinen Paradies, da war's immer traumhaft schön! Heute allerdings schreiben wir den ersten Tag der "Schafskälte": Sonne und Wolken wechseln sich ab, ein 1 1/2 minütiger Schauer benetzte die Erde nicht mal richtig, dieTemperatur beträgt "nur" noch 17°C. Mehr Regen wird's sicher nicht mehr geben und nach spätestens 2 Tagen soll's wieder wärmer werden, da lädt die Nordsee Dank des seit Wochen unentwegten Sonnenscheins wieder zum täglichen Bad bei zwischen-zeitlich 21°C ein. Und wenn die Sonne am Vormittag bei Niedrigwasser das Watt aufgewärmt hat, nachmittags das Wasser aufläuft, dann ist's noch einiges wärmer. 12. Mai 2008: das war in diesem Jahr der erste "Badetag" in der Nordsee!